Zunächst einmal solltest du verstehen, dass deine Reise auf dem spirituellen Weg von dir selbst heraus geschieht. Es gibt keinen Masterplan oder Ähnliches nach dem du dich richten kannst. Immerhin ist jeder Mensch an einem anderen Punkt auf dem Weg. Manche haben gerade erst ihre Krise hinter sich. Manche sind schon weiter und ändern ihr Leben. Manche machen sehr große und schnelle Schritte. Manche brauchen länger. Du solltest dich in Geduld üben und dir Zeit nehmen. Du hast viele Jahre wieder gutzumachen.

Ein paar Tipps für deinen spirituellen Weg möchte ich dir dennoch geben:

  1. Beobachte dich selbst
    Lerne dich besser kennen, indem du deine Handlungen und deine Gedanken hinterfragst. Bist du oft neidisch? Kaufst du Dinge nur um dadurch “schöner” oder “erfolgreicher” zu wirken? Interessieren dich die Schicksale oder Sorgen anderer Menschen? Ist es dir wichtig, was andere von dir denken? Tust du bestimmte Dinge nur um andere glücklich zu machen? Was tust du für dich selbst?
    Prüfe genau, wie du dich in den letzten Wochen und Monaten verhalten hast. Dabei wird dir vieles auffallen, was du vielleicht noch nicht verstehst. Bei allem was dir begegnet solltest du nicht wertend sein. Dafür jedoch ehrlich mit dir selbst.
  2. Rede mit deinem Geist
    Du kannst tatsächlich deinem Geist bzw. Unterbewusstsein eine Stimme geben. Versuche durch meditieren deiner inneren Stimme näher zu kommen. Frage dein Innerstes was ihm wichtig ist. Anfangs wirst du evtl. noch keine Antwort bekommen. Dein Verstand wird dich nicht so leicht vorbeilassen. Er wird dir sagen, dass außer ihm nichts in dir ist. Das stimmt aber nicht. Sobald du es geschafft hast eine Verbindung zum Geist aufzubauen, solltest du geduldig mit ihm sein. Er wurde schon lange nicht mehr angehört und muss wieder aus seiner Versenkung kommen. Frage ihn was er gern tun würde. Ob er glücklich ist. Was ihm gerade Sorgen bereitet. Sage ihm, dass du ihn liebst, dass du dich selbst liebst. Entschuldige dich bei ihm, dass du ihn so vernachlässigt hast. Mache ihm klar, dass du von nun an öfter mit ihm reden möchtest. Dass du ihm öfter zuhören möchtest. Schaffe Vertrauen zu ihm indem du seine Aussagen nicht wertest. Du möchtest sie nur empfangen und erhören.
  3. Lasse die Ängste los
    Überlege dir, was dich von den inneren Wünschen zurückhält. Ist es die Sorge um Geld? Die Sorge um dein Image? Hast du Angst vor dem Jobverlust? Hast du Angst deinen Partner zu verlieren? Hast du Angst vor einer ungewissen Zukunft? Viele Menschen haben viel zu viel Ängste. Schlimmer ist es, wenn diese auch noch unbegründet sind oder von anderen Menschen geschürt werden. Werde dir wieder bewusst, dass alles was du “Besitz” nennst sowieso früher oder später jemand anderem gehören wird. Deine Wohnung wird mal jemand anderer bewohnen. Dein Auto wird mal jemand anderer fahren. Deine Gegenstände wird irgendwann jemand anderer nutzen. Alles, was dein Leben lang und darüber hinaus nur dir gehört sind dein Geist und das Glück. Beide werden dafür sorgen, dass es immer weitergeht.
  4. Schenke der Welt deine Liebe und Mitgefühl
    Viele Menschen, allein in deinem täglichen Umfeld, sind schlimmer dran als du. Vor allem wenn sie den spirituellen Weg noch nicht entdeckt haben. Dann sind sie nach wie vor im großen Hamsterrad gefangen, in dem Hass, Egoismus und Habgier die Hauptrolle spielen. Sie rackern sich ab für die Wünsche anderer und sind von Neid erfüllt. Ja, sie erkennen es nicht mal selbst. Über diese Art von Menschen solltest du dich nicht mehr ärgern sondern Mitgefühl haben. Irgendwas in ihrem Leben lässt noch nicht zu, dass sie tiefer in sich gehen. Irgendwas möchte noch nicht das Gute in ihnen rauslassen. Irgendwas hält sie noch vom Erwachen zurück.
    Es gibt aber auch die vielen Menschen die durchaus das Gute in sich tragen. Sie helfen anderen, sind freundlich, schenken dir ein Lächeln und das alles obwohl sie genauso gut jammern könnten. Genau diesen Leuten solltest du etwas Gutes tun und ihnen deine Liebe schenken. Du kennst bestimmt Menschen mit Schicksalsschlägen in deinem Umfeld. Zeige ihnen dein Mitgefühl und deine Liebe in Form einer kleinen Aufmerksamkeit. Es ist nicht deine Aufgabe ihnen das Leid zu nehmen oder mit ihnen zu leiden. Vielmehr geht es darum, ihnen einen kleinen Sonnenstrahl zu senden während es in ihrem Leben düster aussieht.
  5. Vergiß “höher, weiter, schneller”
    Entfliehe den sogenannten “Benchmarks”. Vergleiche dich nicht mit anderen. Strebe nicht nach dem was andere besitzen. Beneide niemanden. Das was du siehst ist meistens nur eine Seite der Medaille. Du musst nicht die Anforderungen anderer erfüllen. Du musst niemandem gegenüber Rechenschaft für dein Leben ablegen. Du bist dein eigener Benchmark. Du stellst deine eigenen Regeln für dich auf. Du kannst das Rennen starten oder beenden. Du kannst die Höhe bestimmen oder die Latte absenken. Du alleine entscheidest wie weit du gehen möchtest. Wenn du für etwas brennst, wirst du sowieso das Beste geben um dein Ziel zu erreichen. Vergiß jeglichen Druck den andere dir gegenüber aufbauen möchten.

All diese Maßnahmen wirst du nicht immer zu 100% verfolgen können. Die menschliche Natur empfindet auch mal böse Energy. Vor allem wenn du aktiv am täglichen Leben teilnimmst sind die Verführungen durch Werbung etc. sehr groß und immer wieder eine Prüfung für dich. Lass dich einfach nicht mehr von anderen Menschen oder Dingen verführen, etwas zu tun, was du nicht für dein persönliches Glück brauchst.

Ich wünsche dir viel positive Energy!

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